Aashita
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Projekt Jaipur

Das Ziel des Vereins ist  es Waisenkindern in Jaipur ein sicheres Zuhause in einem natürlichen, familiären Umfeld zu schaffen. Hierzu werden individuelle Wohngemeinschaften mit jeweils 5-7 Kindern zusammengestellt, die mit  zwei  „Mamies“  wie in einer ganz normalen Familie leben. Ein qualifizierter Pädagoge steht den einzelnen Familien mit Rat und Tat zur Seite.

Hauptaugenmerk legen wir auf die Auswahl der Mitarbeiter, die neben der entsprechenden Ausbildung viel Liebe und Zuneigung für Ihre Schützlinge mitbringen müssen, damit die Kinder wie bei eigenen Eltern behütet aufwachsen können.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt Aashita in der Schul- und Ausbildung, die besonders in Entwicklungsländern der Schlüssel zu einem unabhängigen  und besseren Lebensstandard ist. Dies ist besonders für Mädchen wichtig, denn sie sind meist die ersten Opfer der Armut.

Die Vorstandsmitglieder in Jaipur sind aktiv in den Ablauf eingebunden und die Mitglieder des deutschen Vereins sind regelmäßig vor Ort. 

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Ort

Der Standort Jaipur wurde aus zwei Gründen gewählt: Lokale Kompetenz vor Ort ist extrem wichtig. Mit Colonel Garcha als Vorstand der indischen Stiftung haben wir eine einflußreiche Persönlichkeit vor Ort. Er verfügt über sehr gute Verbindungen in der indischen Gesellschaft, zur Industrie und zu den lokalen Behörden.Außerdem kennt und versteht er die Infrastruktur der Region. Gleichzeitig haben wir im Vorfeld gute Verbindungen zu den maßgeblichen Verantwortlichen einzelner Schulen, Stiftungen und Waisenhäuser vor Ort aufgebaut, die uns ihre fachliche Unterstützung bereits zugesichert haben.

Jaipur ist die Hauptstadt von Rajastan, bekannt auch als 'Pink City'. Die Stadt liegt im Nordwesten Indiens, 300 Kilometer von Delhi entfernt. Sie wurde als erste 'geplante' Stadt Indiens im 18. Jahrhundert von Sawai Jai Singh gebaut. Besonders berühmt ist sie für den Palast Hawa Mahal, Palast der Winde. Heute leben ca. 2,7 Millionen Menschen in Jaipur, davon sind 53 % männlich und 47% weiblich; 15% der Bevölkerung ist unter 6 Jahre alt.

Mit ca. 1,3 Milliarden Einwohnern (2007) rangiert Indien auf Platz zwei nach China und auf Platz eins unter den demokratischen Ländern. Mit über 375 Millionen Kindern hat es mehr Kinder als jedes andere Land der Welt. Die Anzahl an Waisen übersteigt bereits
12 Millionen. Über 18 Millionen Kinder leben ohne Gesundheitsvorsorge, Bildung und regelmäßige Ernährung. Laut Statistik der Weltbank haben 44 % der indischen Bevölkerung weniger als einen Dollar täglich für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung.

Ein Grund für die hohe Zahl an Waisenkindern ist die Verbreitung von Aids. Die UN klassifiziert als Aidswaisen alle Kinder unter 18 Jahren, die einen oder beide Elternteile durch die Krankheit verloren haben. Ein aktueller Artikel der indischen Presse bestätigt, dass Indien das Land mit den meisten Aidswaisen der Welt ist. Unicef sieht Indiens Anstieg an Waisenkindern als charakteristisch für eine weltweite Krise. Man erwartet eine Verdopplung der Anzahl von Waisen innerhalb der nächsten 5 Jahre mit gleichbleibend steigender Entwicklung bis 2020 oder sogar 2030. Es ist zu vermuten, dass diese 'Waisenkrise' auch Einfluss auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes haben wird.

Ein weiteres entscheidendes Problem ist, dass Frauen in Indien nach wie vor diskriminiert werden. Sie werden oft als 'paraya dhan' - 'Reichtum der anderen' bezeichnet. Die Proportion von Männern zu Frauen zeigt eine gefährliche Entwicklung: auf 1000 Männer kommen 933 Frauen (weltweiter Durchschnitt: 1000 zu 1050). Gründe für dieses Missverhältnis sind Abtreibung und Tötung weiblicher Babys, hauptsächlich wegen der hohen Mitgift bei der Verheiratung der Töchter.

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Budget

Ein detaillierter Budget- und Wirtschaftsplan für die ersten drei operativen Jahre wurde erstellt und kann auf Anfrage eingesehen werden. Entsprechend der Entwicklung des Projektes wird der Plan zeitnah angeglichen. Die Aufwendungen pro Kind werden bei ca. EUR 500 pro Monat liegen. Die Zahl der Familieneinheiten ist direkt abhängig vom Spendenaufkommen, da eine langfristige Sicherung oberste Priorität hat.

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Zeitplan

März 2005

Registrierung des Vereins in Deutschland
Aashita - hope for children e.V.

2005 bis 2007

Orientierungsphase:
Erfahrungsaustausch mit vergleichbaren Institutionen
Kontaktaufnahme mit lokalen Institutionen
Erstellung des Budgets
Klärung der juristischen Formalitäten in Indien
Erste Sammlung von Geldmitteln in Deutschland
Erweiterung des Initiatorenkreises in Indien und Deutschland

März 2007

Registrierung des indischen Vereins in Jaipur als
Aashita foundation

2008

Strukturierungsphase:
Erstes Vorstandstreffen aller involvierten Vereinsmitglieder aus Indien und Deutschland in Jaipur
Kontaktaufnahme zu potenziellen weiteren Vorstandsmitgliedern der Foundation vor Ort
Standortklärung und erste Personalauswahl für den administrativen Bereich (Steuerberater)
Aktive Maßnahmen zur Spendensammlung in Indien und Deutschland

2009

Beantragung der benötigten Zulassungen in Indien
Besichtigung möglicher Mietobjekte vor Ort.

2010

Juni: Abschluß des vorletzten Genehmigungsverfahrens.
September: Anmietung von Wohnraum und Einstellung von Personal.
Oktober: Abschluss des letzten Genehmigungsverfahrens durch die indische Regierung.

2011

Februar: Endgültige Genehmigung durch die indische Regierung.
Mai: Aufnahme der ersten beiden Mädchen.
Oktober: Aufnahme von 2 weiteren Mädchen.
November: Das 5. Mädchen zieht ein.


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